Master of Arts in Public Spheres

Dokumente

MAPS - Master MAPS - Master of Arts in Public Spheres - ist ein agiles und standortübergreifendes Programm, welches unterwegs-sein als Teil seines experimentellen Zugangs zu künstlerischer Forschung praktiziert. Das zweijährige Programm ist eingebettet in die HES-SO - Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaften und richtet sich an Künstler·innen, die Kunst im Verhältnis zur ökologischen, politischen, kulturellen und medialen Dimension des öffentlichen Raums untersuchen wollen.

Das Programm besteht aus acht jährlichen Stationen von je 7 bis 10 Tagen, in denen die Arbeit der Studierenden zum Ausgangspunkt für kontinuierliche Reflexion und künstlerischen Austausch wird. Diese fluiden Knoten mit ihren verschiedenen Formen des (Ver)Lernens umfassen Forschungsaktivitäten, Seminare und Workshops, Screenings, Performances, Ausstellungen sowie Gruppen- und Einzelgespräche. Die von Gastdozierenden, Studierenden und Tutoren konzipierten Stationen bilden hochkonzentrierte und konviviale Momente, in denen die Teilnehmer·innen den öffentlichen Raum durch künstlerisches Eingreifen befragen, umwelt- und sozial engagierte Kunstpraktiken erforschen, Schreiben und Publizieren als künstlerische Tätigkeiten praktizieren, mit postkolonialen, queeren und feministischen Theorien arbeiten und alternative pädagogische Ansätze verfolgen. Zwischen den Stationen wird die künstlerische Arbeit individuell oder in selbstorganisierten Arbeitsgruppen weitergeführt. Ein Prozess, der von Tutoren begleitet und unterstützt wird. Aufgrund des plurinationalen Kontexts des Programms findet der kollektive Austausch in der Regel auf Englisch statt. Arabisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch sind jedoch unter Studierenden und Dozierenden häufig gesprochene Sprachen und das Navigieren zwischen den Sprachräumen ist zu einer gängigen Praxis geworden.

Der Hauptstandort von MAPS befindet sich in der in den Alpen gelegenen Stadt Sierre im Kanton Wallis. Umgeben von einer idyllischen Landschaft ist der Ort Zeuge der (post-)industriellen Entwicklung des Tals, das sich in den letzten Jahren zu einem internationalen Labor zur Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels entwickelt hat. An der Schnittstelle mehrerer Sprachgrenzen gelegen, ist Sierre mit den verschiedenen Regionen der Schweiz und Italiens verbunden und bietet einen breiten Zugang zu unterschiedlichen kulturellen Szenen. Von hier aus operieren wir und stellen die grundlegende Infrastruktur für MAPS zur Verfügung.

Die Hälfte der Stationen findet im Wallis statt, die andere Hälfte ausserhalb und im Austausch mit nationalen und internationalen Institutionen sowie unabhängigen Initiativen, mit denen MAPS ein nachhaltiges Netzwerk aufgebaut hat. Zu den jüngsten Partnerinnen und Gastgeberinnen gehören unter anderem das Istituto Svizzero di Roma (IT), die Vilnius Academy of the Arts und die Nida Art Colony (LT), TRAIN - Research Centre for Transnational Art, Identity and Nation of Chelsea College of the Arts London (UK), die Fondazione Pistoletto, Biella (IT), Walking Encounters in Psarades (Florina School of the Arts, GRC), das FAR Festival in Nyon, das Arsenic (Centre d'art scénique contemporain) in Lausanne, das Kollektiv Mesa 8 in Conception (CL) und das CIC (Contemporay Image Collective) in Kairo (EGY).

Zu den aktuellen Forschungsfragen der Fakultät gehören Kunst und Arbeit, Politik der Aufmerksamkeit, sozial und politisch engagierte Kunstpraktiken im Bereich Umwelt, spekulative Narrative, Wiederholung und Transformation, kritische Ortsspezifik sowie feministische, post- und dekoloniale Zugänge zu Kunstgeschichte(n).

Kooperationen mit Kunstresidenzprogrammen wie der Villa Ruffieux (Sierre) oder La Becque (La Tour-de-Peilz) ermöglichen einen fließenden Übergang zwischen dem MAPS Programm und der anschließenden künstlerischen Karriere. Die Nachhaltigkeit des Programms basiert auch auf den regelmäßigen Beiträgen von Alumni, die vom MAPS als Künstler·innen, Kulturschaffende und Co-Forscher über das Studium hinaus unterstützt werden.



Der HES-SO Masterstudiengang Bildende Kunst wurde an drei Standorten konzipiert
→ EDHEA – École de design et haute école d’art du Valais
→ HEAD-Genève – Haute École d’art et de design
→ ECAL – École cantonale d’art de Lausanne


Chaque école propose des domaines d’approfondissement spécifiques
→ MAPS – Arts in Public Spheres, EDHEA, Sierre
→ WORK.MASTER – Pratiques artistiques contemporaines, HEAD, Genève
→ TRANS – médiation enseignement, HEAD, Genève
→ CCC – Critical Curatorial Cybermedia, HEAD, Genève
→ EAE – European Art Ensemble, ECAL, Lausanne


Leiterin Abteilung Bildende Kunst
Federica Martini


Leiterin MAPS – Master of Arts in Public Spheres
Petra Koehle


Einige Gäste
Cecilia Canziani, Paul Goodwin, Patricia Ellis, Mabe Bethonico, Christophe Fellay, Latifa Echakhch, Samia Henni, Zen Marie, Uriel Orlow, Radical Intentions, RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza & Daniel Hauser), Anne Rochat, Georg Rutishauser (édition fink), Stalker
mehr


Zulassung
Die Zulassung erfolgt durch Wettbewerb. Erforderlicher Titel : Diplom in Kunst oder Angewandter Kunst, Universitätsabschluss in einem verwandten Fachgebiet, gleichwertige Ausbildung oder Erfahrung



Modules

Projektauswahl

Übersicht Projekte